Inline Skating
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Skatenights und Skate-Marathons
tns Frankfurt & Skate Marathon,
Skatestrecken in & um Frankfurt - Fläming-Skate, Blade-Nights in
Deutschland & Europa
Am Anfang seien die sieben Grundregeln für
Skateanfänger genannt:
Trage passende Skates
- ob geliehen oder gekauft, die Skates müssen gut passen!
Bergabfahren ist gefährlich - am Anfang keine
Berge!
Trage Schutzausrüstung (Skatehelm,
Ellebogenschoner, Handgelenkschoner, Knieschoner) - gerade am Anfang der
Skaterkarriere (aber nicht nur da) ist die Sturzgefahr besonders
groß!
Rennskates mit großen Rädern und ohne Bremsen sind
etwas für Könner - kleinere Räder sind einfacher zu fahren, das
bremsen mit angebauter Bremse ist einfacher (und billiger) als T-Stop
und Co. und hohe Skatestiefel geben mehr Halt. Andererseits ist auch
von Billigangeboten Abstand zu nehmen, wenn man Spaß beim Skaten haben
möchte.
Jeder fängt einmal klein an - die erste Ausfahrt
sollte keinSkatemarathon sein...
Die Regeln beachten - auch auf Skatestrecken
gibt es Verkehrsregeln (Rechts fahren, damit schnellere Skater und Biker
links überholen können)
Bremsen will gelernt (und geübt) sein um
nicht als Fernlenkgeschoss in einer Gartenhecke oder dem Wald zu landen -
Zur sicheren Beherrschung der Skates gehört das sichere Bremsen in jeder
Lebenslage!
Bevor es losgeht erst einmal ein paar Worte zum
richtigen Schutz: Inline-Skating ist eine Sportart mit einem gewissen
Verletzungsrisiko. Besonders gefährdet sind die Bereiche Arm/Hand, Bein/Knie/Fuß
und nicht zuletzt der Kopf. Daher sollte immer mit ausreichend Schutz gefahren
werden - bei einigen Skate-events darf man vernünftigerweise nicht mehr ohne
Schutzausrüstung starten:
Helm (Bezeichnung EN 1078)
Der Skating-Helm sollte gut belüftet und nicht zu schwer sein und vor allen
Dingen gut passen! Immer noch besser als ohne Helm zu fahren ist die Nutzung
eines Fahrradhelms, der aber konstruktionsbedingt nicht optimal schützt, da
der Hinterkopf nicht so tief geschützt wird, wie bei einem Skatinghelm.
Stürze auf den Kopf passieren nicht so häufig, wie z.B. auf die Hände,
sind dann jedoch in der Regel deutlich schwerer.
Knieschoner
Ellbogenschoner
Handgelenkschoner Ebenfalls ein Muss zum Schutz des empfindlichen Handgelenks und zur
Vermeidung von schmerzhaften Abschürfungen an den Händen auch bei
kleineren Stürzen...
Die richtige Fahrtechnik lernt man am besten in einem
Kurs, schaut sich diese bei Freunden ab, oder liest erst einmal ein Buch zu
diesem Thema:
Kurzbeschreibung:
Vergnügt morgens zur Arbeit flitzen
oder rasant auf der Blade-Night durch die nächtliche Innenstadt rollen:
Der kompakte FIT FOR FUN-Inlineguide informiert über die optimale Ausrüstung,
gibt Kaufhilfen und erklärt die besten Fahrtechniken.
Über den
Autor:
Tobias Hatje hat Sportwissenschaften
studiert und ist seit 1992 aktiver Inlineskater. Bei FIT FOR FUN ist er
stellvertretender Leiter des Sportressorts.
kein Riesenbuch,
sondern eine auf das Wesentliche zusammendampfte Zusammenstellung von
Wissenswerten rund um das Thema Inline-Skating: Kaufberatung und viele
Details zu Technik (Basics, verschiedenen Bremstechniken,
Wendetechniken, Rückwärtsfahren, Kurvenfahren, richtige Sturztechnik,
Speedskating, Fahren mit Stöcken) und Training inkl. einiger
Trainingspläne.
Aus der
Amazon.de-Redaktion Sie
interessieren sich für Inlineskating? Sie betreiben diese aktuelle
Trendsportart bereits aktiv oder würden sie gerne einmal ausprobieren,
haben aber noch Bedenken wegen des nachweislich hohen
Verletzungsrisikos? In beiden Fällen sollten Sie das Taschenbuch Tips
für Inlineskating von Patricia Riecher lesen.
Die Dozentin für Inlineskating gibt
darin nämlich nicht nur Hinweise zur richtigen Ausrüstung und zum
Erlernen und Verfeinern der Technik, sie geht insbesondere auch auf die
gesundheitlichen Aspekte des Rollens auf acht Rädern ein. Und diese
erweisen sich als durchaus positiv: Maßvoll betrieben ist Inlineskating
ein medizinisch sinnvoller Lifetimesport und damit vergleichbar mit
Fahrradfahren, Joggen oder Schwimmen. Bei regelmäßigem Training
vermittelt er ein sicheres Bewegungsverhalten und wirkt sich sogar
positiv auf das Herz-Kreislauf-System und den Stoffwechsel aus.
Die Autorin gibt dazu sehr
detaillierte Beschreibungen der Bewegungsabläufe, die durch viele Fotos
zusätzlich veranschaulicht werden. Ihre "Tips und Tricks"
beschränken sich dabei nicht nur auf die insbesondere für Anfänger
wichtigen Übungen zum Fallen, Aufstehen, Bremsen und zur Körperhaltung,
auch fortgeschrittene Skater erhalten Informationen zum richtigen
Fitnesstraining, beginnend beim Aufwärmen über Dehnen bis hin zur Ernährung
und Regeneration. Da diese größtenteils sehr allgemein gehalten sind,
lassen sie sich auch auf andere Sportarten übertragen.
Patricia Riecher spricht die Sprache
der "Kids" ("Infos gibt es in jedem guten Shop") und
trifft damit sicherlich einen großen Teil ihres Zielpublikums.
Letztlich läßt sich die Quintessenz des Büchleins vielleicht so
zusammenfassen: Inlineskating ist eine Sportart, die Kondition und
Wohlbefinden vermittelt, und sogar zum Abnehmen und zum Streßabbau
beitragen kann
Natürlich gibt es auch in Internet diverse Anleitungen
zur richtigen Skate-technik. Exemplarisch sei hier auf die Seite skateclub.de
verwiesen
Damit es gar nicht erst zum Sturz kommt, ist das
Erlernen und Beherrschen einer guten Bremstechnik essentiell für das
sichere Inline-Skaten. Eine gute Beschreibung der wesentlichen Bremstechniken
habe ich hier
gefunden. Grundsätzlich gibt es folgende unterschiedliche Techniken:
Stoppen mit den am Inline-Skate angebauten
Stopper
Diese Bremstechnik ist sehr effektiv und materialschonend, da nur der recht
preiswerte Stopper verschlissen wird. Außerdem ist diese Technik auch für
Anfänger schnell zu lernen und mit etwas Übung einfach und sicher
anzuwenden.
Eleganter nicht so effektiv und dafür wesentlich
rollenverschleißender ist der T-Stop, bei dem ein Skate im
90-Grad-Winkel nachgeschliffen wird und so verzögert wird. Um den
Verschleiß zu reduzieren kann das nachgezogene Bein auch etwas schräg
gehalten werden, so dass die Rollen mitrollen und nicht einseitig
"eckig" geschliffen werden. Beim Einsatz des Brems-Skates muss
verhindert werden, dass man ins Rotieren kommt, da sonst sehr schnell ein
Sturz droht.
Schneepflugbremse - Wie beim Skifahren kann
man versuchen in Schneepflugform zu bremsen. Da die Skates aber nicht über
den Boden rutschen treten hierbei recht hohe Belastungen der Füße,
Fußgelenke und Knie auf, die zu einer recht mageren Bremswirkung führen.
Besonders beim Bremsen aus hoher Geschindigkeit ist ein Schließen des
Schneepfluges nicht empfehlenswert...
Powerslide - die Bremstechnik für die
Profis: Mit dieser Technik kann effektiv auch aus hoher Geschwindigkeit
abgebremst werden.
Steigerung ist die Kanadier-Bremse und Hockey-Bremse
Ausritt ins Gelände - Sofern möglich, kann
man versuchen die Geschwindigkeit auf einer Wiese neben der Strecke
abzubauen. Dazu ist es wichtig, beide Skates hinten zu belasten und ein Bein
etwas vorzuschieben um auf plötzliches Stoppen der Skates reagieren zu
können. Bei geringer Geschwindigkeit kann man auch mit den Skates bis zum
Stillstand mitlaufen.
Stop am Laternenmast oder Verkehrsschild -
absolut nur bei sehr geringen Geschwindigkeiten zu empfehlen ansonsten kann
das Ganze recht schmerzhaft werden
Marathonskaten
Windschattenfahren
Erfahrungen aus dem Radsport zeigen, dass Windschattenfahren
dem Folgefahrer in einer Gruppe eine Energieeinsparung von bis zu 44% erbringen
kann.
Daher sollten längere Distanzen in kleinen Gruppen von 4...10 Personen
gefahren werden, die sich in der Führungsarbeit abwechseln und dadurch alle gemeinsam
schneller und Kraft sparend ins Ziel kommen. In Summe lässt sich über eine
Marathondistanz bei Profigeschwindigkeit in der Gruppe eine um ca. 25% bessere
Zeit erreichen als allein ohne Windschatten.
Die im Vergleich zum Radfahren
geringeren Geschwindigkeiten werden hierbei durch die geringeren Abstände der
Skater untereinander kompensiert, so dass in Summe ein ähnlicher Effekt
eintritt.
Das Ganze mal als Zahlenbeispiel:
Bei 25 km/h beträgt der Kraftaufwand ca. 80 Watt. Im Vergleich dazu
sind bei 15 km/h mit 40 km/h Gegenwind bereits 300 Watt erforderlich.
Dann ist jedes Prozent Kraftersparnis Gold wert...