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Skating - Fahrtechnik

 

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Inline-Skating Fahrtechnik

Am Anfang seien die sieben Grundregeln für Skateanfänger genannt:

  1. Trage passende Skates - ob geliehen oder gekauft, die Skates müssen gut passen!
  2. Bergabfahren ist gefährlich - am Anfang keine Berge!
  3. Trage Schutzausrüstung (Skatehelm, Ellebogenschoner, Handgelenkschoner, Knieschoner) - gerade am Anfang der Skaterkarriere  (aber nicht nur da) ist die Sturzgefahr besonders groß! 
  4. Rennskates mit großen Rädern und ohne Bremsen sind etwas für Könner - kleinere Räder sind einfacher zu fahren, das bremsen mit angebauter Bremse ist einfacher (und billiger) als T-Stop und Co. und hohe Skatestiefel geben mehr Halt. Andererseits ist auch von Billigangeboten Abstand zu nehmen, wenn man Spaß beim Skaten haben möchte.
  5. Jeder fängt einmal klein an - die erste Ausfahrt sollte kein Skatemarathon sein...
  6. Die Regeln beachten - auch auf Skatestrecken gibt es Verkehrsregeln (Rechts fahren, damit schnellere Skater und Biker links überholen können)
  7. Bremsen will gelernt (und geübt) sein um nicht als Fernlenkgeschoss in einer Gartenhecke oder dem Wald zu landen - Zur sicheren Beherrschung der Skates gehört das sichere Bremsen in jeder Lebenslage!

 

Bevor es losgeht erst einmal ein paar Worte zum richtigen Schutz: Inline-Skating ist eine Sportart mit einem gewissen Verletzungsrisiko. Besonders gefährdet sind die Bereiche Arm/Hand, Bein/Knie/Fuß und nicht zuletzt der Kopf. Daher sollte immer mit ausreichend Schutz gefahren werden - bei einigen Skate-events darf man vernünftigerweise nicht mehr ohne Schutzausrüstung starten:

Helm (Bezeichnung EN 1078)
Der Skating-Helm sollte gut belüftet und nicht zu schwer sein und vor allen Dingen gut passen! Immer noch besser als ohne Helm zu fahren ist die Nutzung eines Fahrradhelms, der aber konstruktionsbedingt nicht optimal schützt, da der Hinterkopf nicht so tief geschützt wird, wie bei einem Skatinghelm. Stürze auf den Kopf passieren nicht so häufig, wie z.B. auf die Hände, sind dann jedoch in der Regel deutlich schwerer. 
Knieschoner
Ellbogenschoner
Handgelenkschoner
Ebenfalls ein Muss zum Schutz des empfindlichen Handgelenks und zur Vermeidung von schmerzhaften Abschürfungen an den Händen auch bei kleineren Stürzen...

 

Die richtige Fahrtechnik lernt man am besten in einem Kurs, schaut sich diese bei Freunden ab, oder liest erst einmal ein Buch zu diesem Thema:

Fit for Fun. Skate for Fun
von Tobias Hatje, Ulf Denecke,

Kurzbeschreibung: Vergnügt morgens zur Arbeit flitzen oder rasant auf der Blade-Night durch die nächtliche Innenstadt rollen: Der kompakte FIT FOR FUN-Inlineguide informiert über die optimale Ausrüstung, gibt Kaufhilfen und erklärt die besten Fahrtechniken.

Über den Autor: Tobias Hatje hat Sportwissenschaften studiert und ist seit 1992 aktiver Inlineskater. Bei FIT FOR FUN ist er stellvertretender Leiter des Sportressorts.

kein Riesenbuch, sondern eine auf das Wesentliche zusammendampfte Zusammenstellung von Wissenswerten rund um das Thema Inline-Skating: Kaufberatung und viele Details zu Technik (Basics, verschiedenen Bremstechniken, Wendetechniken, Rückwärtsfahren, Kurvenfahren, richtige Sturztechnik, Speedskating, Fahren mit Stöcken) und Training inkl. einiger Trainingspläne.

 

Tipps für Inlineskating
von Patricia Riecher

Aus der Amazon.de-Redaktion
Sie interessieren sich für Inlineskating? Sie betreiben diese aktuelle Trendsportart bereits aktiv oder würden sie gerne einmal ausprobieren, haben aber noch Bedenken wegen des nachweislich hohen Verletzungsrisikos? In beiden Fällen sollten Sie das Taschenbuch Tips für Inlineskating von Patricia Riecher lesen.

Die Dozentin für Inlineskating gibt darin nämlich nicht nur Hinweise zur richtigen Ausrüstung und zum Erlernen und Verfeinern der Technik, sie geht insbesondere auch auf die gesundheitlichen Aspekte des Rollens auf acht Rädern ein. Und diese erweisen sich als durchaus positiv: Maßvoll betrieben ist Inlineskating ein medizinisch sinnvoller Lifetimesport und damit vergleichbar mit Fahrradfahren, Joggen oder Schwimmen. Bei regelmäßigem Training vermittelt er ein sicheres Bewegungsverhalten und wirkt sich sogar positiv auf das Herz-Kreislauf-System und den Stoffwechsel aus.

Die Autorin gibt dazu sehr detaillierte Beschreibungen der Bewegungsabläufe, die durch viele Fotos zusätzlich veranschaulicht werden. Ihre "Tips und Tricks" beschränken sich dabei nicht nur auf die insbesondere für Anfänger wichtigen Übungen zum Fallen, Aufstehen, Bremsen und zur Körperhaltung, auch fortgeschrittene Skater erhalten Informationen zum richtigen Fitnesstraining, beginnend beim Aufwärmen über Dehnen bis hin zur Ernährung und Regeneration. Da diese größtenteils sehr allgemein gehalten sind, lassen sie sich auch auf andere Sportarten übertragen.

Patricia Riecher spricht die Sprache der "Kids" ("Infos gibt es in jedem guten Shop") und trifft damit sicherlich einen großen Teil ihres Zielpublikums. Letztlich läßt sich die Quintessenz des Büchleins vielleicht so zusammenfassen: Inlineskating ist eine Sportart, die Kondition und Wohlbefinden vermittelt, und sogar zum Abnehmen und zum Streßabbau beitragen kann

 

Natürlich gibt es auch in Internet diverse Anleitungen zur richtigen Skate-technik. Exemplarisch sei hier auf die Seite skateclub.de verwiesen

 

Hier gibt es eine gute Anleitung für den leider nicht immer zu vermeidenden Not-Sturz unter Verwendung der vollständigen Schutzausrüstung...

Bremstechnik

Damit es gar nicht erst zum Sturz kommt, ist das Erlernen und Beherrschen einer guten Bremstechnik essentiell für das sichere Inline-Skaten. Eine gute Beschreibung der wesentlichen Bremstechniken habe ich hier gefunden. Grundsätzlich gibt es folgende unterschiedliche Techniken:

Stoppen mit den am Inline-Skate angebauten Stopper
Diese Bremstechnik ist sehr effektiv und materialschonend, da nur der recht preiswerte Stopper verschlissen wird. Außerdem ist diese Technik auch für Anfänger schnell zu lernen und mit etwas Übung einfach und sicher anzuwenden. 
Eleganter nicht so effektiv und dafür wesentlich rollenverschleißender ist der T-Stop, bei dem ein Skate im 90-Grad-Winkel nachgeschliffen wird und so verzögert wird. Um den Verschleiß zu reduzieren kann das nachgezogene Bein auch etwas schräg gehalten werden, so dass die Rollen mitrollen und nicht einseitig "eckig" geschliffen werden. Beim Einsatz des Brems-Skates muss verhindert werden, dass man ins Rotieren kommt, da sonst sehr schnell ein Sturz droht.
Schneepflugbremse - Wie beim Skifahren kann man versuchen in Schneepflugform zu bremsen. Da die Skates aber nicht über den Boden rutschen treten hierbei recht hohe Belastungen der Füße, Fußgelenke und Knie auf, die zu einer recht mageren Bremswirkung führen. Besonders beim Bremsen aus hoher Geschindigkeit ist ein Schließen des Schneepfluges nicht empfehlenswert... 
Powerslide - die Bremstechnik für die Profis: Mit dieser Technik kann effektiv auch aus hoher Geschwindigkeit abgebremst werden.
Steigerung ist die Kanadier-Bremse und Hockey-Bremse
Ausritt ins Gelände - Sofern möglich, kann man versuchen die Geschwindigkeit auf einer Wiese neben der Strecke abzubauen. Dazu ist es wichtig, beide Skates hinten zu belasten und ein Bein etwas vorzuschieben um auf plötzliches Stoppen der Skates reagieren zu können. Bei geringer Geschwindigkeit kann man auch mit den Skates bis zum Stillstand mitlaufen.
Stop am Laternenmast oder Verkehrsschild - absolut nur bei sehr geringen Geschwindigkeiten zu empfehlen ansonsten kann das Ganze recht schmerzhaft werden

 

Marathonskaten

Windschattenfahren

Erfahrungen aus dem Radsport zeigen, dass Windschattenfahren dem Folgefahrer in einer Gruppe eine Energieeinsparung von bis zu 44% erbringen kann. 

Daher sollten längere Distanzen in kleinen Gruppen von 4...10 Personen gefahren werden, die sich in der Führungsarbeit abwechseln und dadurch alle gemeinsam schneller und Kraft sparend ins Ziel kommen. In Summe lässt sich über eine Marathondistanz bei Profigeschwindigkeit in der Gruppe eine um ca. 25% bessere Zeit erreichen als allein ohne Windschatten. 

Die im Vergleich zum Radfahren geringeren Geschwindigkeiten werden hierbei durch die geringeren Abstände der Skater untereinander kompensiert, so dass in Summe ein ähnlicher Effekt eintritt.

Das Ganze mal als Zahlenbeispiel: Bei 25 km/h beträgt der Kraftaufwand ca. 80 Watt. Im Vergleich dazu sind bei 15 km/h mit 40 km/h Gegenwind bereits 300 Watt erforderlich. Dann ist jedes Prozent Kraftersparnis Gold wert...

Inline-Skating Fahrtechnik - Windschattenfahren

 

 

 

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     - interessante Links zum Inline Skating - Skate Events und online Shops
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Stand: 08.09.14

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